ANKOMMEN IN CALA RATJADA

Die Anfahrt nach Cala Rajada, gleich aus welcher Richtung, läuft immer über die 3 km entfernte Gemeindehauptstadt Capdepera.

Dort wird der Durchgangsverkehr auf eine Umgehungsstraße geleitet, von der auch die Straße nach Cala Mesquida und die direkte Zufahrt zur Cala Agulla abzweigen.

Um den Fischerhafen herum erstreckt sich der Kernbereich nach Süden bis zum jetzt etwas vergrößerten Strand von Son Moll. Er wuchs nordwestlich mit der Ferien- und Hotelurbanisation Cala Guya unterhalb der gleichnamigen (auf Mallorquinisch Agulla genannten) Strandbucht zusammen.

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Cala Son Mol, Cala Gat und der Hafen

In Richtung Punta de Capdepera bremste das Gelände des Palau March die Expansion Cala Rajadas. Dahinter liegt aber noch die kleine Bucht Cala Gat. Sie ist über die Straße zum Kap (Leuchtturm) und auf einer Promenade vom Hafen aus erreichbar.

Die Cala Son Moll liegt eingezwängt zwischen mehreren Hotels der gehobenen Mittelklasse mit einer den Strand trotz mehrfacher Aufspülung erdrückenden Bettenkapazität und der Straße nach Cala de sa Font rund 1 km entfernt vom Ortszentrum.

Der noch aktive Fischerhafen und die gegenüberliegende kleine Plaça d’es Mariners sind gute Ausgangspunkt für eine Stadterkundung.

Nach Umrundung des Hafens, dessen weit ins Meer ragende, breite Mole ein beliebtes Ziel aller Spaziergänger ist, bietet sich die Küstenpromenade zum Strand von Son Moll als Fortsetzung an. Speziell auf dem ersten Stück (Passeig Colom), drängen sich Cafés und Restaurants. Tische und Stühle stehen beidseitig der Promenade. Der kommerzielle Charakter dieser Fußgängerstraße ändert sich aber nach wenigen hundert Metern. Felsen und Meer, grüne Gärten und Caféterrassen nur in Abständen zeichnen weiter westlich ein besonders attraktives Bild. Erst nahe der Cala Son Moll, ca. 1,5 km weiter, wird es wieder touristischer.

Nördlich des Hafens sind die historischen Langustenhäuser erhalten, weiße quaderförmige „Bunker“, in denen die Schalentiere vor dem Verkauf in Meerwasserbecken lebendig gehalten wurden. Heute sind die Gebäude unter Denkmalschutz gestellt sind.

Das touristische Leben und Treiben spielt sich vor allem im Dreieck Son Moll/Hafen und Ende Avinguda L`Agulla mit der Carrer Eleonor Servera als zentraler Achse ab. Die Zahl der Shops, Kneipen, Snack Bars und Restaurants ist dort beachtlich.

Von der Hafenmole führt ein Fußweg nach links am Wasser entlang zur ca. 600 m entfernten Cala Gat.


Cala Agulla (Guya)
Die Bezeichnung Cala Guya oder Agulla steht sowohl für eine der schönsten Buchten Mallorcas als auch für die ausgedehnte deutsch dominierte Hotelurbanisation, die sich zwischen ihr und dem eigentlichen Ortskern entwickelte

Die Cala Agulla erreicht man über Cala Rajada (bis zum Ende der Straße an der Südflanke der Bucht sind es fast 2 km) oder direkt von der Ortsumgehung Capdepera auf einer rückwärtigen Straße durch den Kiefernwald. Von dieser gelangt man auf einen großen Parkplatz hinter dem zentralen Bereich des Strandes, ohne erst durch den Ort fahren zu müssen (von Capdepera kommend ausgeschildert). Zum Strand geht man von dort nur wenige Schritte.

An der Cala Agulla gibt es so gut wie keine Bebauung. Dafür drängen sich die Apartmentanlagen und Hotels dicht an dicht entlang der felsigen Küste bis über die Cala Lliteras hinaus und expandieren südwestlich ins Waldgebiet hinein. Während der Saison finden regelrechte »Völkerwanderungen« von den Hotels und aus Cala Rajada zum Strand und zurück statt.

In den Läden und Lokalen entlang der Strandstraße spricht man (fast) nur deutsch! Dort ballen sich die Cafés und Kneipen mit deutschem Kaffee- und Kuchen-Angebot, Happy Hour mit den heimischen Biermarken der Gäste und Sangria.

Nördlich der Cala Agulla liegt, durch eine weit vorspringende Landzunge von der größeren Nachbarbucht getrennt, die felsige Cala Moltó, die inoffizielle Nacktbadebucht Cala Rajadas.


Cala de sa Font
Von Cala Rajadas Ortsteil Son Moll führt eine schmale Küstenstraße zur 3 km entfernten Cala de sa Font, die ihren Namen von einer kalten Süßwasserquelle ableitet, die sich unterhalb der Felsen ins Meer ergießt. Die Hauptzufahrt dorthin läuft ab Kreisverkehr am östlichen Ortsausgang von Capdepera.

Die häufig überfüllte Sandbucht Cala de Sa Font liegt hübsch eingebettet in die sanft ansteigende Felsküste, überragt vom Hotel Carolina und auf der anderen Seite besetzt durch das Terrain des Font de Sa Cala Club. Zum Strand drängen auch die Gäste ausgedehnter Clubanlagen und Apartments jenseits der die Bucht passierenden Straße wie auch die Bewohner der Privatvillen im Umfeld.

Die Infrastruktur aus Boutiquen, Kneipen und Restaurants an der Zufahrtstraße ist ohne besonderen Reiz. Einen speziellen Grund, hierher einen Abstecher zu machen, gibt es eigentlich nicht.


Tipp
Wem es nicht zu peinlich ist, der kann mit einer „Bimmelbahn“ von Font de Sa Cala durch Cala Rajada bis zur Cala Agulla und zurück fahren und sich auf diese Weise bequem einen Überblick verschaffen.

 

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