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WANDERN RUND UM ALCUDIA
Puig de Sant Martí
„Wer in der Bucht von Alcudia Urlaub macht und interessiert ist, einmal die gesamte Doppelbucht von Pollença und Alcúdia von der Halbinsel Formentor bis zum Esperança-See zu überblicken, dem sei ein Aufstieg auf den Puig de Sant Martí empfohlen. Der Berg mit den Antennenmasten ist weithin zu sehen, von der Seeseite aber nicht begehbar. Von der Rückseite führt eine Straße bis auf den nördlicheren der beiden Gipfel. (…) Von der Hafengegend kommend geht man einfachsten auf der Carretera d' Arta bis zum Hotel Boccaccio, biegt dort rechts in die Avda. de Pere Mas i Reus ab und dann links nach 'Bellevue'. Man erreicht als erstes die Höhle von Sant Martí (die man besichtigen kann), überquert dann die Autostraße und geht geradeaus auf dem Waldweg weiter bis zum Anwesen 'Poble Nou'. Dort zweigt rechts der Weg zum nördlicheren der beiden Gipfel bis zu den Antennenmasten ab. Auf den südlicheren Gipfel führt kein Weg, er ist aber erreichbar und bietet einen Blick über die Albufera (Naturpark im Osten). Man sollte einen Tag wählen, der klare Sicht verspricht und morgens nicht zu spät starten.“
Quelle: Lesertipp auf www.holidaycheck.de
Höhe: 247m
Zeitaufwand für Hin- und Rückweg von Alcudia aus inklusive kleine Pausen: ca. 3 Stunden.
In einer bei der Touristeninformation kostenlos erhältlichen Broschüre '10 Ausflüge' ist der Weg von der Altstadt Alcúdia aus beschrieben.
www.mallorcaverde.es/areasnaturales/puig-sant-marti.htm
Spanische Beschreibung des Hügels.
www.alcudiamallorca.com/en/de_visita/cultural-routes/sant-marti-s-puig-and-cave.html
Wanderroute auf Englisch.
Die Höhle Sant Marti
Zu Füßen des Berges liegt eine natürliche Felshöhle, die Cova de Sant Martí. Sie wurde angeblich in urchristlicher Zeit als Kultstätte genutzt. Nach der christlichen Rückeroberung Mallorcas (1229) entstanden im Hauptteil der Höhle im 13. und 14. Jahrhundert zwei Kapellen in gotischem Stil, Sant Martí und Sant Jordi, die über eine in den Fels gehauene Treppe zu erreichen sind.
Meist ist der Zugang zur Höhle jedoch verschlossen, vermutlich, um die dort beheimateten Fledermäuse zu schützen.
Halbinsel Victoria mit Ermita
Ein Besuch von Victoria, der schönen Halbinsel nordöstlich von Alcudia, ist ein »Muss« für alle, die in dieser Gegend logieren. Im Gegensatz zum Massen- und Busausflugsziel Formentor ist La Victoria eigentlich nie überlaufen und jenseits des Yachthafens von Mal Pas wenig frequentiert.
Der einfachste Weg an die Nordküste der Halbinsel führt über Alcudia (Richtung Port d`Alcudia an der Stadtmauer entlang und nach dem Abbiegen an der innerstädtischen Ampel nach rechts sofort wieder links der Ausschilderung nach). Wer aus Richtung Port de Pollença anfährt, kann noch vor Erreichen des Verkehrskreisels eingangs von Alcudia gleich nach Ende der Bucht links abbiegen. Auf kleinen, teilweise sehr engen Straßen ohne Wegweisung »kämpft« man sich dort küstennah »der Nase nach« durch, bis man in Mal Pas auf die Bodega del Sol, und damit auf die Hauptzufahrt von Alcudia stößt.
Der Charme dieser etwas zeitaufwändigen Fahrerei liegt in der Strecke an sich, von der kleine Abstecher an den Minihafen von Es Bacares und an den Strand von Manresa möglich sind. Diese Route – wie überhaupt die ganze Straße bis zur Ermita – ist besonders mit Fahrrad empfehlenswert; man kann sie auch allerdings recht mühsam laufen.
Mit Mal Pas erreicht man einen der schönsten Yachthäfen der Insel (zum kleinen Strand bereits bei der Bodega del Sol halblinks ab), wo man auf der Schutzmauer sehr schön bis zur Einfahrt gehen und die Boote bewundern kann. Gleich am Parkplatz rechts von der Marina liegt ein kleines Restaurant mit Bucht- und Hafenblick.
An schönen Villen von Bon Aire vorbei geht es nun überwiegend am Meer entlang zur Ermita de la Victoria. Die Straße passiert auf halber Strecke zunächst die Zufahrt zur Jugendherberge La Victoria und – etwas weiter – den Picknickplatz S`Illot mit Tischbänken über dem Meer und im Kiefernwald. Am Parkplatz steht ein kleines Lokal. Unterhalb der Küste laden ein steiniger Strand, glasklares Wasser und ein vorgelagertes Inselchen zum Sonnenbaden und Schwimmen ein. Der Platz ist wegen seiner etwas versteckten Lage auch bei FKK-Freunden beliebt.
Die Spitze der Halbinsel ist militärisches Sperrgebiet (Thema, siehe Kapitel Port de Pollenca) und somit für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Wer sich vor der Sperre wiederfindet, hat die Auffahrt zur Ermita verpasst und muss wieder umkehren. Die Abzweigung ist aber an sich gut ausgeschildert und die Serpentinen-Auffahrt recht steil.
Die schlichte Kirche (mit schönem Altar, meist geöffnet) und die Parkplätze rundherum liegen etwa 150 m über dem Meer. Das einmalig positionierte Restaurant La Victoria mit herrlicher Aussichtsterrasse über der Bucht von Pollença noch einmal 20 m höher. Dort gibt es mallorquinische Küche auf meist vernünftigem Niveau. Die Qualität des Essens sowie des Service variieren leider ständig über die Jahre.
An Wochenenden und Feiertage viele mallorquinische Ausflügler mit Familie. Von der Terrasse fällt in den Abendstunden der Blick über das Wasser auf die hinter den Bergen untergehende Sonne.
Hier ist auch der Startpunkt für die tolle Kurzwanderung zum Aussichtsfelsen Penya Rotja (mit Pausen und normaler Kondition in 90 min retour zu machen) und einen langen Marsch auf den Talaia d`Alcudia und ggf. weiter.
Tipp
Im Gebäudekomplex der Ermita gibt es seit ein paar Jahren ein einfaches Hotel, wo man in einmaliger Lage preiswert logieren kann.
Für ein oder zwei Nächte durchaus eine Option für Individualurlauber, die sich die Halbinsel z.B. erwandern und einmal in der Abgeschiedenheit einer Einsiedelei idyllisch nächtigen wollen.
Alle Infos auf Deutsch unter www.lavictoriahotel.com/web_aleman/gindex2.htm
Petit Hotel La Victoria
Tel.: 971 54 99 12
Fax: 971 51 51 09
E-Mail: info@lavictoriahotel.com
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